Aktion Kinderhilfe Münster e.V.

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AKTION KINDERHILFE MÜNSTER e.V.

Einjährige Vorhaben in Bolivien

 

Erziehungszentrum für Behinderte (Aiquile)

Qualifizierungskurs f˝r Erwachsene Aiquile

Qualifizierungskurs
für Erwachsene

 

Förderung: 1999 bis 2001 Anschubfinanzierung zur Errichtung und Aufbau eines Erziehungszentrums.

Informationen: Nach dem Erdbeben im Jahre 1998, als die Menschen ihre Häuser verlassen mussten, wurde auch das Problem der Behinderten im Gebiet von Aiquile öffentlich. Das Ehepaar Delgadillo/Torres engagierte sich nach dem Vorbild von CONSIPE/Cochabamba für den Aufbau eines Erziehungszentrums in diesem Erdbebengebiet.

Ziele: Aufbau eines Zentrums für behinderte Kinder nach dem Vorbild von CONSIPE. Qualifizierung von Erwachsenen für die ganzheitliche Erziehung der behinderten
Kinder.

 

Consipe: Zentrum für ganzheitliche Erziehung für geistig behinderte Kinder und Jugendliche (Cochabamba)

Spiel und Tanz gehren zum Erziehungsprogramm Cochabamba

Spiel und Tanz gehören zum
Erziehungsprogramm

 

Förderung: 1996 bis 2001 Zuschüsse für Beschaffung physiotherapeutischer Geräte zur Behandlung behinderter Kinder und für die Erweiterung des Zentrums für die Ausbildung der Mütter von behinderten Kindern.

Informationen: Consipe ist eine gemeinnützige Organisation, die von bolivianischen Sonderschullehrern gegründet wurde. Consipe hat am Stadtrand von Cochabamba ein Rehabilitationszentrum für geistig behinderte Kinder gebaut. Betreuer kümmern sich auch um Mütter, die häufig wegen eines behinderten Kindes vom Partner verlassen werden.

Ziele: Seit mehr als 15 Jahren leistet Consipe Hilfe für behinderte Menschen. Damit dies auch in Zukunft möglich ist, benötigt diese Einrichtung Hilfe aus dem Ausland. Consipe hat immer Zuverlässigkeit bewiesen und das in sie gesetzte Vertrauen nie enttäuscht. 65% aller Schüler sind arm und werden kostenlos therapiert. Die dort gewonnenen Erfahrungen sollten für andere Einrichtungen besonders in den bolivianischen Landregionen nutzbar gemacht werden und dazu anregen, behinderte Kinder zu fördern.

 

Oqharikuna-Straßenkinderhilfe (Sucre)

In der Werkstatt von Haus Stefan Sucre

In der Werkstatt
von Haus Stefan

 

Förderung:: Von 1995 bis 2007 degressive Zusch˝sse zum Ankauf eines Hauses f˝r Strašenkinder und Finanzierung von laufenden Kosten.

Informationen: Die Selbsthilfeorganisation Oqharikuna will Strašenkinder durch schulische Beratung, Freizeitangebote und Arbeitsplatzbeschaffung rehabilitieren. Im Casa Stefan leben fast 50 Heimkinder. Aušer dem geregelten Schulbesuch arbeiten sie in einer hauseigenen Molkerei, machen ab dem 3. Schuljahr eine Ausbildung in der eigenen Schreinerei und bekommen Musik- und Computerunterricht. Bei einem Besuch in Oqharikuna erlebt man frhliche, interessierte Kinder und Jugendliche, die auch Verantwortung gegen˝ber ihrer t 0glichen Arbeit zeigen. Sie halten das Heim sauber, machen K˝chendienst, waschen ihre W 0sche und backen Brot. In der Freizeit wird Fušball oder mit den in der Schreinerei selbst hergestellten Schl 0gern Tischtennis gespielt. Diese fundierte Ausbildung ermglicht einen guten Start in die Arbeitswelt. Die Ertr 0ge aus dem eigenen Landgut und der eigenen Tankstelle sorgen daf˝r, dass sich das Projekt mehr und mehr selbst tr 0gt. Mit den Produkten aus der Landwirtschaft wird auch das Casa Tinkuy versorgt, ein Tagesheim f˝r 120 Kinder, die hier t 0glich zur Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung aufgenommen werden.

 

Geburtsurkunden f˝r 160 bolivianische Kinder in Sucre/ Bolivien

  Sucre

 

 

Am 27. November 2001 berichtete die Zeitung TRIBUNA aus Sucre, Bolivien in Spanisch:  Unos 160 ninos se benefication con certificado de nacimiendo,  zu Deutsch: 160 Kinder kommen in den Genuss einer Geburtsurkunde. Wir freuen uns! Die Kosten f˝r die Ausstellung dieser Urkunden ˝bernahm die Aktion Kinderhilfe M˝nster e. V. Stellvertretend hier die Stellungnahme einer dieser M˝tter aus Sucre. Frau Domitila Urbana ist eine Mutter mit Schulbildung, worauf sie stolz ist, denn sie kann die Geburtsurkunden ihrer beiden Kinder unterschreiben. Sie wohnt in der Nachbarschaft von Villa Harmonia, einem Kindergarten, den die Aktion Kinderhilfe M˝nster gefrdert hat. In dem Zeitungsartikel der TRIBUNA vom 27. November 2001 sagt sie:  Ich danke Ihnen f˝r die Hilfe, die Sie uns geben, ich wusste nichts von der Bescheini- gung, aušerdem hatte ich auch kein Geld, um sie zu holen. Ich habe zwei Kinder, das eine ist vier und das andere zwei Jahre alt. Jetzt haben sie ihr Dokument und es ist wichtig f˝r die Formalit 0ten ( Schule, Gesch 0fte, Vertr 0ge, Wahlen, Gesundheit), denn wenn sie heranwachsenist es ntig, um sie in die Schule einzuschreiben. Hoffentlich werden unsere Behrden sehen und sp˝ren, was wir ntig heben. 

 

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