Aktion Kinderhilfe Münster e.V.

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AKTION KINDERHILFE MÜNSTER e.V.

Mehrjährige Vorhaben in Brasilien

Tageskindergarten und Speisung (Brasilien / Salvador / Cairú)

Kinder im Freigel”nde Brasilien / Salvador / Cair™

Jährliche Unterstützung:
1.200,00 €

Kinder im Freigelände

   
   
Scheckübergabe an Herrn Frei Lucas Dolle
im Convent seines Ordens
   

Cairú ist eine kleine Insel in der Bucht von Salvador mit etwa 2000 Einwohnern. Verdienstmöglichkeiten gibt es hier kaum.
Die Menschen leben vom Fischfang und verdingen sich als Tagelöhner auf den Fazendas des Festlandes.
Franziskaner-Patres betreuen die Pfarrei und haben einen kleinen Pfarrkindergarten eingerichtet.
Zunächst finanzierten wir für 40 Kinder täglich eine Mahlzeit.
Die Initiative der Aktion Kinderhilfe Münster e.V. hat bewirkt, dass diese Kosten sowie die Kosten für die Betreuerinnen nunmehr von der Gemeinde übernommen werden.
Mit unserer Unterstützung von monatlich 100,--€ erhalten jetzt besonders unterernährte Kleinkinder der Pfarrei täglich ihre Milch.

 

Schul-Mittagstisch (Rio de Janeiro / Ilha do Governador / Freguesia )

Seit 1975 finanziert die Aktion Kinderhilfe Münster e.V. auf der Ilha do Governador in der Bucht von Rio de Janeiro eine Mittagsmahlzeit für Kinder aus zwei großen Favelas (Elendsviertel). Seit damals hat sich die Einwohnerzahl mehr als verdoppelt, und heute leben über 600 000 Menschen auf der Insel. Der Zuzug aus den Elendsgebieten des Nordostens Brasiliens ist weiter ungebremst. Im Laufe der Jahre hat sich die Hilfe der Aktion Kinderhilfe Münster vor Ort verändert und weiterentwickelt.

Brasilien / Rio de Janeiro / Ilha doGovernador

Jährliche Unterstützung:
Cocotá: 15.188,00 €
Freguesia: 6.136,00 €

In der Turnhalle

   
   
Besuch in der Vorschule in Cocotý    

Im Ortsteil Freguesia hat die Ordensgemeinschaft der "Schwestern unserer lieben Frau" (Notre Dame-Schwestern) eine Schule gebaut, in der seit Oktober 1999 inzwischen über 500 Kinder aus den umliegenden Favelas vom Kindergarten bis zum Grundschulabschluß betreut werden.

Gespräch mit der Leiterin Sr. Odila im Lehrerzimmer der Schule " Notre Dame- Ilha" in Rio / Freguesia

Zusätzlich wird eine medizinische und zahnmedizinische Ambulanz kostenfrei für die Bewohner der Favelas betrieben. In dieses Schulprojekt sind die bisher von uns mitbetreuten Kinder aufgenommen worden. Um eine Ausgrenzung der Kinder aus den Favelas zu vermeiden, wurden auch 40 Kinder aus der direkten Nachbarschaft aufgenommen, für die die Eltern jedoch Schulgeld bezahlen müssen. Unsere Förderung wird für den Mittagstisch verwendet. So wird ein regelmäßiger Schulbesuch sichergestellt.

 

Favela-Vorschule ( Rio / Ilha do Governador / Cocotá )

Im Ortsteil Cocotá werden zur Zeit 180 Kinder täglich mit einer warmen Mahlzeit versorgt.

Kinder der Vorschulgruppe in Cocotý

Weiter werden täglich 60 Kinder in einem Kindergarten mit Vorschule betreut. Sie erhalten ebenfalls auch eine warme Mahlzeit. Nach drei Jahren werden diese Kinder in die zweite Klasse der Grundschule eingeschult. Es wird besonders darauf geachtet, dass die Kinder auch weiterhin die Schule besuchen. Die finanzielle Unterstützung der Aktion Kinderhilfe Münster e.V. hat die Eigeninitiative der einheimischen Bevölkerung gestärkt. So arbeiten inzwischen drei Nähgruppen zu je zehn Frauen für einen monatlichen Basar, dessen Erlös dem Kindergarten zufließt.

Zu Gast bei der Vorsitzenden des örtlichen gemeinnützigen Vereins, der unsere Förderung zu einer integrierten sozialen Entwicklungsmaßnahme gestaltet.

 

Tagesheim für Mädchen ( Sao Luis / Bucht von São Marcos )

Am Stadtrand von Sao Luis / Maranhao im Nordosten Brasiliens unterhalten die " Olper Franziskanerrinnen" eine Tagesstätte ( "Traum der Aline") für schulplichtige Mädchen, die durch ihr Vavela-Umfeld gefährdet sind. Ziel ist ihnen trotz äußerster Armut bessere Zukunftschancen zu schaffen, ihnen eine Basis für eine höhere Lebensqualität zu vermitteln. Eine Sozialarbeiterin hält Kontakt zu den bitterarmen und oft allein erziehenden Eltern.

Jährliche Unterstützung:
ca. 8.000 €
Besprechung mit dem Leitungsteam
und einer Sozialarbeiterin
 

Die Mädchen im Alter von 6 bis etwa 16-17 Jahre sind in zwei Gruppen eingeteilt. Die Kinder der 1. Gruppe besuchen vormittags die Schule und sind nachmittags in der Tagesstätte. Bei der zweiten Gruppe ist es umgekehrt.

Die Betreuung der Mädchen erfolgt in unterschiedlichen Gruppen, z. B. in Gruppen für Bastelarbeiten, für Singen, Theaterspielen, Spielen und Tanzen, aber auch zur Förderung der Spiritualität. In der letzten Gruppe sucht man ein Nachdenken über das geistige Leben zu fördern, in einer anderen Gruppe über die Umweltpolitik. Die Mädchen werden auch medizinisch betreut. So erfolgt 2 mal monatlich eine Untersuchung bei einem Zahnarzt oder bei Bedarf bei einem Augenarzt. Weiter gibt es auch eine Hausaufgabenbetreuung. Über all diesen Aktivitäten in den unterschiedlichsten Gruppen steht das Ziel, die Kreativität und damit die Selbstachtung der Mädchen zu fördern. Zu der Betreuung der Kinder gehört nicht nur die Arbeit in den unterschiedlichen Gruppen, sondern auch das Feiern. Z. B. wird Ostern in besonderer Weise gefeiert.

Die Mädchen in der Tagesstätte bei der Herstellung von Schokoladenplätzchen für Ostern

Das Projekt ist auf einem guten Weg. Die Förderung des Schulerfolges durch das Angebot einer "Coaching School" ist die effektivste Form der Hilfe zur Selbsthilfe.

 

 

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